Kultur und Brauchtum

Das Herkommen, die Erlebnisse und Erfahrungen aus der Geschichte und der Landschaft, in die man hineingeboren wird, sind überall prägende Elemente eines Menschenschlages. Gut altbayerisch ist das ausgeprägte Traditionsbewusstsein der Waldler, die enge Verbundenheit mit der Natur und ihre geradezu emphatische Liebe zur Heimat. Diese menschlichen Grundhaltungen kommen in vielen Geschichten und Volksliedern zum Ausdruck und sind seit Generationen bei Festen wie Brauchtum  gelebte Wirklichkeit.


Alle zwei Jahre geben sich Musiker in Regen ein Stelldichein beim Festival drumherum.

Die Lust am Fabulieren, am Erzählen und Theaterspielen ist weit verbreitet bei den Menschen des Bayerischen Waldes. Die Jungen wie die Alten lieben die im Dialekt besonders deutlich werdende Möglichkeit, sich bildhaft, kraftvoll und eingängig auszudrücken. Das Singen und Musizieren liegt den Waldlern im Blut. Darüber hinaus pflegen sie eine überkommene katholisch-barocke Volksfrömmigkeit, deren äußere Zeugnisse überall im Land zu finden sind.

 

 


In der Rubrik Kultur und Brauchtum lesen Sie, was die Waldler in früheren Zeiten an ihrer Bergheimat besonders geschätzt haben und was sie heute hegen und pflegen, wie sie spielen, singen und tanzen, wann und wie sie ihre Feste feiern. Besuchen Sie mit Schöner Bayerischer Wald den Further Drachenstich, den Kötztinger Pfingstritt, das Regener Pichelsteinerfest, den Zwieseler Fink, das Grafenauer Säumerfest, das Freyunger Schlossfest, die Donau in Flammen bei Vilshofen und als kulturellen Höhepunkt die Europäischen Wochen in Passau.


Pilgern Sie mit uns nach Neukirchen Hl. Blut oder auf der Via Nova oder wandern Sie mit unseren kundigen Autoren zu den unzähligen, allerorten fein herausgeputzten Kirchen und Kapellen, zu den  mahnenden Wegkreuzen und Marterl, zu Gedenk- und Totenbrettern, die die Landschaft des Bayerischen Waldes schmücken. Sie sind unverbrüchliche Zeugnisse der Volkskunst dieser Region und haben auch immer eine Geschichte zu erzählen!